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Das Notebook im Einsatz

by admin on Dez.30, 2009, under Technik, trnd.de

Nachdem ich mich jetzt beruflich bedingt ein wenig rar machen musste, folgt jetzt ein neuer Beitrag zum Einstz des Fujitsu Amilo im Studio.

Ich musste einige Produktfotos machen und setze dazu in meinem Studio zur schnellen Kontrolle einen Rechner ein, auf dem ich die geschossenen Bilder sofort nach der Aufnahme an einem großen Monitor kontrollieren kann.

Wenn ich – wie dieses mal – nicht in meinem eigenen Studio arbeite, dann nehme ich normalerweise mein 15,4″ – Notebook mit. Der Monitor ist zwar kleiner, aber besser, als auf dem Display meiner Digitalkameras kann man des Bild dort auch beurteilen.

Nun kam allerdings das Amilo mit deinem riesigen Monitor zum Einsatz. Die Übertragung von der Kamera zum Rechner läuft über ein USB-Kabel, die drei Schnittstellen des Amilo liegen so, dass man sich die Ausrüstung bequem so einrichten kann und dass kein Kabel bei der Aufnahme stört. Zur besseren Übertragung und um Stolperfallen zu vermeiden, habe ich mir vor einiger Zeit ein aktives USB-Verlängerungskabel angeschafft, dass für diese Zwecke wirklich hervorragende Dienste leistete.

Der Monitor war so plaziert, dass ich nur kurz nach rechts schauen musste und sofort die Aufnahme beurteilen konnte. Die Übertragung war so flott, dass man kaum eine Verzögerung bemerkte. Die Bilder wurden automatisch auf dem Rechner abgespeichert und zur Sicherheit auch noch einmal auf der CF-Card der Kamera. Man kann ja nie wissen und nichts ist schlimmer, wenn man nach einem Fotoshooting feststellen muss, dass einige Bilder nicht richtig übertragen oder gesichert wurden.

Hier ging aber alles gut. Das lag auch mit daran, dass es sich bei dem “Modells” um Waren des Auftraggebers handelte und nicht um Personen. Bei letzteren hat man manchmal auch das Problem, dass man natürlich schnell fertig sein möchte. Jede Stunde muss bezahlt werden und wer spart nicht gerne Geld?

Die anschliessende Beurteilung der Bilder lief auf dem großen Amilo-Monitor zusammen mit dem Kunden. Auch der war begeistert über das riesige Display und auch über die Geschwindigkeit des Rechners. Die Darstellung auch großer Bilder ging sehr flott, ohne dass man eine Verzögerung bemerkte. Und die große Festplatte lies genügend Spielraum für weitere Daten, so dass auch dort keine Staus aufkamen.

Einen kleinen Wehrmutstropfen hatte das ganze anschliessend dann aber leider für mich: der Kunde wollte es nicht so gerne, dass ich die Bilder, die ich beim Shooting von dem Aufbau gemacht hatte, hier in meinem Blog veröffentliche. (Selbstverständlich hatte ich ihm auch von der trnd-Aktion berichtet und um Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder gebeten.) Und bevor ich einen König Kunde verärgere komme ich der Bitte natürlich nach.

Ich werde daher den Aufbau noch einmal nachstellen und dann die Bilder hier einfügen. Zunächst geht es mir natürlich auch darum, über die Erfahrungen mit dem Amilo endlich wieder einen Beitrag zu veröffentlichen.

Und auch, wenn das Fujitsu Amilo eigentlich recht groß ist – bei diesem Auftrag habe ich gemerkt, dass es sich doch lohnt es mitzuschleppen. Schliesslich muss man ja nicht mobil damit arbeiten, sondern es nur einmal aufbauen und dann stationär einsetzen. Die Geschwindigkeit gepaart mit dem großen Display war schon beeindruckend. Damit kann man “on Location” durchaus vernünftig arbeiten.

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7 Comments for this entry

  • Alena

    wie geht das denn, das man bilder via usb direkt auf den PC überträgt!? oo
    Ich dachte das ginge nur über FireWire?

    Erzähl mal hihi

    • admin

      Das funktioniert mit Hilfe der Canon-Software, die den Kameras beiliegt. Damit kann man auch noch andere nette Dinge machen, wie zum Beispiel Alle drei Minuten ein Bild oder so. Damit lassen sich auch diese Stop-Motion-Filme “drehen”.

      Firewire wird wohl eher – soweit ich weiß – für die Übertragung von Filmen aus Camcordern höherer Preisklassen noch eingesetzt. Funktioniert leider aber nicht mit den Canons.

  • testerflo

    Da ist ja der AMILO Pi 3660 super angekommen! Wie hast du das bisher den immer gelöst? Hattest du da auch schon ein Notebook dabei? Verwendest du da spezielle Programme für die Fotovorschau, oder einfach den Windowsstandard? Auf jeden Fall mal vielen Dnak für deinen super Post!

    • admin

      Ich habe bisher stationär in meinem Studio das dort vorhandene Equipment benutzt. Wenn ich unterwegs bin, ist mein kleines Notebook mit 15,4″-Monitor zur Kontrolle dabei.
      Oft aber – besonders draussen – ist es schneller, wenn man erst Bilder schiesst und dann anschliessend schnell auf die Platte überträgt. Die Modells freuen sich auch mal über eine kleine Pause. ;-)

      Zur Vorschau benutze ich Adobe Ligthroom. Mit einem kleinen Trick kann man da auch die direkt aufgenommenen Bilder automatisch einlesen und anzeigen lassen.

  • patzilatzi

    echt klasse…sehr guter Bericht…danke und gruß

  • synth

    Also es gibt ja das nette WLAN-Modul … mich würde aber mal interessieren … USB-Kabel ist ja ohnehin schon anfällig, so rein Hardwareseitig (Stecker/Buchse) … wie überlebt das die Kamera so problemlos? Wie lange hast Du das so schon in der Verwendung?
    Da ich meistens draussen shoote, kommts für mich eh nicht in die engere Auswahl, weder WLAN noch USB.

    Allgemein mit FiWi geht es auch, allerdings haben da alle Hersteller ihre Problemchen, bei der Software.

    LG synth

  • Hugo

    Vielen Dank für diesen Bericht über das Amilo, ich finde ihn von all deinen berichten am besten weil es die Alltagsnutzung und dessen tauglichkeit beweist

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